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Seilerei Kislig
Die Seilerei Kislig in Winterthur ist noch immer im originalen, typisch langezogenen Gebäude untergebracht. Sie hat ihren ursprünglichen Charakter behalten, weil sie in ihrer ganzen Geschichte nur zweimal sanft renoviert wurde. Martin Benz, der heutige Inhaber, war zuerst Zimmermann und lernte mit 28 Jahren beim früheren Besitzer Kislig den Beruf des Seilers. Er öffnet seine Werkstatt für Führungen, Workshops und als Eventlokal.

Schiffstaue, Heugarne, Befestigung von Waren, Führseile für Tiere, Zugseile an Flaschenzügen; das sind nur einige Beispiele für den Einsatz von Seilen oder Tauen. Früher waren Schnüre, Seile und Taue unverzichtbare Bestandteile aller Lebensbereiche.

In der Seilerei werden neben Flachs und Hanf auch Kokosfasern, Sisal, Manilafasern, Baumwolle und inzwischen auch moderne Kunststofffasern verarbeitet. Produziert wird alles, was sich aus Seilen herstellen lässt, vom Trapez für Zirkusartisten, über Seile als Spannsaiten bei traditionellen Armbrusten, Heugarne und andere Nischenprodukte bis zu Einkaufsnetzen, Katzenbäumen, Verlängerungskabeln  und Elektroseilen.